Fachhochschule Münster: Plädoyer für Algen in der Großküche

Das Institut für Nachhaltige Ernährung der Fachhochschule Münster setzt sich dafür ein, dass Algen in den Profi-Küchen intensiver verwendet werden. Sie dürften als Zutat in Gastronomie und Großküche nicht länger unterschätzt werden, heißt es.

Professor Dr. Guido Ritter vom Institut, der Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Sensorik ist, organisiert unter anderem Workshops mit Profi-Köchen. Er betont die ernährungsphysiologischen Potenziale von Algen, die sich insbesondere für vegane Speisen als Ergänzung anböten.

Unter anderem seien Algen reich an Omega-3-Fettsäuren, Mineralstoffen, Spurenelementen und hochwertigem Protein. Verarbeitet in getrockneter oder gesalzener Form, falle der würzige Umami-Geschmack auf.

Gepaart mit dem maritimen Charakter des Duftes, vervollkommneten Algen Pilzsuppen oder Tofu zu würzigen Gerichten.

Die gängigste Speise-Alge sei die Rotalge Nori, so Ritter. Doch auch die Braunalge Undaria überzeuge.

 

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